Oberhauptkommissarin bei Frauenfrühstück der AsF

AsF Frauenfrühstück 2018
 

Oberhauptkommissarin Frau Ivonne Ehrlich beim AsF Frauenfrühstück

 

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im SPD Samtgemeindeverband Nenndorf hatte bei ihrem jährlichen Frauenfrühstück die Oberhauptkommissarin Frau Ivonne Ehrlich vom Kommissariat Bad Nenndorf zu Gast.

 

Im Mittelpunkt des Interesses stand die Arbeit als Polizistin im Ermittlungseinsatz und Streifendienst. Die Frauen der AsF waren erstaunt über die Entwicklung im Kommissariat Bad Nenndorf von ehemals zwei zu nunmehr 14 Polizistinnen. Inzwischen sind auch Frauen in der "Männerdomäne Polizei" akzeptiert und wertgeschätzt, so die Oberhauptkommissarin. Auch bei der Polizei wird auf Gleichstellung geachtet, was auch z.B. in der Teilzeitarbeit zum Tragen kommt, und jeder seinen Karriereweg verfolgen kann.

Auf Fragen nach der Art der Einsätze von Frauen berichtete Frau Ehrlich, die seit 17 Jahren im Dienst ist, dass Frauen in vielen Fällen deeskalierend wirken, weil sie vom Naturell her vieles mit mehr Ruhe angehen. Die männlichen Kollegen sind gefragt, wo Frauen nicht ernst genommen werden. Einsätze bei schweren Unfällen sind für niemanden einfach, doch gibt man das Überbringen von Todesnachrichten gern an Frauen ab.

Der Umgang mit Flüchtlingen und Zuwanderen war von großem Interesse bei den AsF-Frauen. "Polizistinnen werden von männlichen Migranten nur schwer akzeptiert" berichtete die Hauptkommissarin. "Da ist Durchsetzungsvermögen unentbehrlich und für diesen doch sehr erstrebenswerten Beruf enorm wichtig."

 
    Gleichstellung     Parteileben
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.