Jugendpark in Bad Nenndorf

Freifläche für den zukünftigen Jugendpark
 

Freifläche für den zukünftigen Jugendpark

 

Im Jahr 2015 meldeten sich erstmalig einige Jugendliche, die zurecht bemängelten, dass es in Bad Nenndorf keine kostenfreien Beschäftigungs möglichkeiten gäbe. Die Spielplätze seien nur für Kinder, der Soccerplatz ständig vollkommen überfüllt, die vorhandene Halfpipe völlig verrottet und an einem zum Skaten ungeeigneten Ort aufgestellt. Das Jugendzentrum sei keine Alternative, weil man seine Freizeit ab einem gewissen Alter auch mal ohne Aufsicht und dann auch gerne draußen verbringen will.

 

Insgesamt muss man leider sagen: Sie haben Recht!

In Bad Nenndorf haben wir eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Spielen und zur Freizeitgestaltung für Kleinkinder und Kinder, für die Altersklasse zwischen 12 und 18 wenig bis gar nichts. Die SPD, die sich dieser Problematik durchaus bewusst war, hat umgehend das Gespräch mit den jungen Menschen gesucht. Im Ergebnis wünschten sich die Angesprochenen eine vernünftige Skateanlage. Die SPD erklärte ihnen und den Eltern, wie sie ihr Anliegen in die politischen Gremien tragen können und unterstützen das Vorhaben bis heute. In diesem Jahr sollte die Skateanlage gebaut werden, die Haushaltsmittel stehen bereit. Im Zuge des Kommunalwahlkampfes 2016 kam es zu weiteren Ideen. So wurde gefordert, die Skateanlage um weitere sportbezogene Elemente zu ergänzen und zu einem Jugendpark, einem sozialen Treffpunkt für Jugendliche und junge Familien, auszubauen. Die SPD unterstützte auch diesen Vorstoß. Der neueingerichtete Jugendbeirat um Bendix Bock startete eine Umfrage und versuchte den Begriff Jugendpark mit Inhalt zu füllen. Das Ergebnis wurde von einer spezialisierten Firma aus Münster zu einem Gesamtkonzept verarbeite: Kostenfaktor inklusive Skateanlage 1,8 Millionen Euro (davon die Skateanlage etwa 250 T Euro). Derzeit ist die Stadtverwaltung auf der Suche nach passenden Förderungsmöglichkeiten.

Prinzipiell sind sich alle Akteure einig, sollte es ein passendes Programm oder eine andere Möglichkeit geben, welche die von der Stadt zu tragenden Projektkosten auf ein bezahlbares Maß reduziert, werden wir unseren Jugendlichen sehr gerne einen sozialen Treffpunkt mit entsprechen den Freizeitgestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen.

 

 


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